Tschüss Peloponnes.. wir kommen wieder!

Und Tschüss Peloponnes…

Gestern hab ich Peloponnes verlassen, eigentlich wollt ich noch 1 bis 2 Nächte beim Gianiskari verbringen. Nachdem ich die Monschterburg bis zur Taverne rauf gequält habe war es mir dann doch zu riskant an den Strand runter zu fahren. Die unbefestigte Strasse ist stark ausgewaschen und hat tiefe Rinnen mit Felsbrocken bestückt, ein Stück bin ich runter gelaufen, es sah nass aus und hatte tiefere Reifenspuren. Und dann alleine unten festsitzen nö das brauchte ich nicht.  Irgendwie war mir das Suchglück nicht hold, kein Plätzchen fand meine Gnade.

 

So rollte und rollte ich weiter, durch Patras , mit der Fähre rüber und entschloss mich mal nach rechts zu fahren, das liegt auf der geplanten Route und kenne ich noch nicht.

Durch das reizende Städtchen Nafpaktos war ein totales Chaos, war ja ausgerechnet der TSIKNOPEMPTI (Grilldonnerstag)😜 somit war das Städtchen überfüllt. Da ich nebst dem stockenden Verkehr auch noch die engsten Gässchen erwischte wo natürlich die Autos ausgerechnet vor Kreuzungen in zweiter Reihe parkierten und gerade aus Sackgasse oder Einbahnstrasse war , hatte ich schön zu kämpfen. Den grossen, leeren Platz ausserhalb, liess mich zwar keine Purtzelbäume schlagen vor Begeisterung, im Anbetracht dessen, das es bald ein dunkelt, nahm ich das als kleineres Übel und blieb.  Ausser einer Nachtruhestörung um 01 30 Uhr, wo paar Besoffene nach dem Grillfest noch rum lärmten auf dem Platz, war es herrlich ruhig, zwar nicht ganz dunkel, etwas weiter weg war eine Schiffswerft ausgeleuchtet und über den Golf von Korinth flimmerten die Beleuchtungen der gegenüberliegenden Orte.

Am nächsten Morgen war mehr Betrieb, anscheinend ist der grosse geteerte Platz ein beliebter Ersatz für eine Aschenbahn, kaum hat der eine seine x.. wievielte Runde beendet, kam der nächste, wacker maschierten sie und immer einen kleinen Bogen um die Monschterburg 🤣 und dann kam noch ein traditionell schwarz gekleidetes Grossmütterchen… geschätzt uralt jedoch wahrscheinlich nicht unbedingt älter als ich.. sie stapfte ihre Runden tapfer zur Musik vom Handy.

Nach dem Frühstück wollt ich los, das Castell besichtigen. Castello hatte das wahrscheinlich nicht recht verstanden und zog den Strandplatz vor, versteckte sich wieder mal und lachte sich ins Pfötchen, dass ich nicht ins Schilf/Gestrüpp konnte. Zweimal drohte ich ihm, aus ihm einen Streuner zu machen, fuhr paar Meter vor und zurück, verfluchte ihn zum X. Mal und liess ihn dann wirklich zurück. … natürlich mit der Absicht ihn später zu holen.

Also rauf auf die Burg, eine tolle Aussicht gab’s erst mal kostenlos und auch für Hund.. dann kam das Kassenhäuschen, ich züchte schon den angeschriebenen Zweier€ , doch konnte ich diese Ausgabe sparen.. Hunde dürfen nicht in die alten Gemäuer, dabei ist ja Akina ein Mädchen und hebt nicht ihr Bein an jeder Ecke!

Also runter, die Altstadt hat ja auch einiges zu bieten. Nochmals ein Kampf durch die Gassen, ich ergattere einen PP vor einer Taverne und laufe los. Die nächsten alten Mauern erwiesen sich als Stadt-und Hafengemäuer. Bald hatte ich genug gesehen und entschloss mich nochmals in die gegen gesetzte Richtung zu fahren, einen alten Lieblingsplatz zu besuchen und vielleicht auch 2-3 Tage stehen zu bleiben. Zuvor holte ich natürlich unseren „verwaisten“ Lumpenstrick, Castello ab.  Wer weiss was mich danach erwartet, diese Strecke ist für mich neu, wir wollen ja zu den Thermen bei Thermophylos/Lamia . Vielleicht stösst Rosmarie ja noch dazu, sie ist immer noch auf Peloponnes und Uschi fährt ab Kalamata direkt zu den Thermen. Kann auch sein dass es keine schönen Plätzchen unterwegs hat, dann fahr ich halt durch.. mal sehen.

Meine zwei Fellnasen sind vom Platz begeistert , konnten sie doch so richtig rumtoben… bis.. mein unbelehrbares Streunerchen (und Streuner bleibt Streuner, das ist in den Genen!) einen alten Ziegenkopf gefunden hat. Natürlich stolz als Notvorrat nach Hause geschleppt. Tja und ich musste es dann wieder entsorgen, grrrrrr … 🤢 eklig, konnte ich zu unseren Bergbauernzeiten, in der Surselva, schon nicht, und musste das immer Manon überlassen, der Geruch von Kadaver drehte mir den Magen um.

Die Sonne hat sich hinter den gewaltigen, steilen Felswänden verabschiedet, es ist empfindlich kühl geworden und wir haben uns ins warme Womo verzogen.

Gute Nacht.. ich werde diese Nacht nochmal total geniessen. So traumhaft, Ruhe (Der Wind ist auch schlafen gegangen, das Meer plätschert sanft ), Dunkelheit, Natur, mächtige Felsen und eine prächtige Skylines!

Nun sind wir nur noch DREI …

 

Die einen werden es schon von FB wissen…

R.I.P. Andra Amica de Paltinis

Korinthos/Isthmus am Ufer vom Kanal von Korinth

Am 7.2.20 um 13 Uhr 08 hat Andra den letzten Atemzug, in meinen Armen, gemacht, sie hat den Kampf aufgegeben.
Ich bin traurig und vermisse sie, bin aber dankbar für die intensive, innige Zeit mit ihr. Sie war so sehr tapfer, vertrauensvoll und geduldig.
Nun ist sie über die Regenbogenbrücke, an einem schönen Ort, mit ihren voraus gegangenen Freunden und ohne Schmerzen. In meinem Herzen wird sie ewig bleiben ❤️.

Paralia Chrysi Akti,  Andravida, Killini
Schon 10 Tage ohne Andra, die Monschterburg ist viel zu gross und leer und Akina vermisst ihre grosse Freundin und ich meine Knutschkugel.
Das letzte Mal als ich an dem Traumstrand war spazierte sie noch mit!

Nun mache ich mit Akina lange Strandspaziergänge, gestern 4km,  zur Platte und zurück und heute in die andere Richtung 3,5 km. Traurige Funde: ein halb verwestes Schaf und zwei Überreste von Riesen Wasserschildkröten, die armen Tiere kommen oft in SchiffsschraubenAnsonsten ist der Sand platt und hart somit angenehm zum laufen und ungewöhnlich sauber. Gestern hatte ich eine nette Überraschung… zwei Womo‘s und zwei Paare waren auf der Platte..ich ging Hallo sagen und wiedermal war Peloponnes ein „Dorf“.

Das eine Paar, Eva und Martin empfingen mich mit: Hallo Lisi  wir kennen dich und verfolgen deinen Blog. Hildtrud und Ingold hatten Kaffe und Kuchen aufgetischt und so verbrachte ich einen netten Plaudernachmittag mit den Vieren. Es gab ja so viele Anekdoten zu erzählen, wobei Eva und Martin, als aufmerksame Leser das meiste schon wussten. Sie waren sogar noch die FB Gruppenmitglieder, welche mir mit einem Ersatzrad aushelfen wollten als ich Plattfuss hatte.

Die Nacht war wieder ganz nach meinem Sinn…erholsam ruhig,  schwarz wie der Kaffe .. nur ein prächtiger Sternenhimmel und der Mond leuchteten🤗👍

Vorher war ich vier Tage bei Uschi zu Besuch, auch Rosmarie war noch da, wir haben bei einer  Taverne, „über die Gasse“ leckere Speisen geholt, Kaffe und Kuchen genossen und Rummikub gespielt. Mit Sam und Akina spazieren, die Kleine war überglücklich und ich hielt es sage und schreibe vier Nächte aus, bevor ich die „Flucht“ aus dem lauten, hell beleuchteten Kuschelcamp ergriff!

Wenn Alles klappt, werden wir drei Frauen den Heimweg gemeinsam, im Dreierkonvoi, unter die Räder nehmen, nebst den heiss ersehnten heissen Quellen einige andere schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten entdecken und über Serbien in Ungarn Maria und Koardel besuchen. Danach werden sich auch beste Wege trennen, Uschi bleibt an der Österreichisch/Slowenischen Grenze  und Rosmarie  ins Nürnbergische, die Monschterburg wird gemütlich dem Bodensee entgegen tuckerln .. wo mein Heimat/Familie und Freunde Besuchsurlaub beginnt. Natürlich freue ich mich schon sehr euch Alle wieder zu sehen!

Weniger erfreulich … der Monschterburg steht das Vorführen beim Strassenverkehrsamt bevor.

Ja dann.. bis bald!

 

 

 

 

 

 

Abschied Zeit..

Nach einer Woche Paralia Astros Paliochano, am 27.1.20 fahren wir weiter, zum Kondyli Strand, ein wunderbarer Strand… im Winter wenn er menschenleer ist.. alle Strandbars, Sonnenschirme, Liegestühle weggeräumt sind und der traumhafte, lange, jetzt sehr saubere Strand fast für uns alleine ist!

 

Hier kann es Andra auch schön haben, das Wetter ist fantastisch, frühlingshaft und in der Sonne angenehm warm.

Akina kann mit den zwei quirrligen Freunden rumbalgen und wir Frauen schwimmen. Während Fred unermüdlich mit den Fischerruten am Ufer sitzt und Würmer badet. Zum Glück sind wir keine gestrandeten Schiffsbrüchigen, sonst müssten wir kläglich verhungern.

Einmal hat er ein grässliches „Monster“ aus den Tiefen des Meeres gezogen, zum Glück befinden diese sich nur am Grund… (wie mir Fred und Gabi beruhigend versichern) ein bläuliches-rotes, stachliges Riesenwurmding, giftig, schmerzhaft und eklig! Beinahe hätte ich auf mein herrliches Bad verzichtet!   Link Wikipedia

Gaby, ich und das 12 beinige, weisse Hundetrio machten einen Spaziergang ans Strandende, ich bis zur Kapelle. Dabei musste ich das letzte Stück durchs Wasser waten, Gaby blieb mit den Hunden zurück… falsches Schuhwerk und wasserscheuer Theo 😜🐶! Andra blieb derweilen als schlafender Wachhund auf ihremLager vor dem Womo, natürlich im Blickwinkel vom angelnden Fred.

Am nächsten Tag wollteAndra nicht raus, sie war zu müde,erschöpft und murrte wenn ich sie aufheben wollte, jedoch wollte sie auch nicht drinnen Pippi machen.

Der andere Morgen brachte mir dafür eine Putzorgie ein. Morgens.. es war noch düster, bin ich mit den Haussocken in eine üble Pfütze getreten. Die armeAndra war „ausgelaufen“.. natürlich über die Betteinlagen raus. Es war ihr so gar nicht recht und ich redete ihr tröstend zu, dass sie nicht traurig sein muss und das kranken Menschen auch passiert.

Ja es ist eine traurige, anstrengende Zeit, aber auch eine intensive und tiefgehende! Auch zu beobachten wie die junge Akina es gelernt hat zu begreifen, dass sie nun nicht mehr mit Andra spielen kann, oft kuschelt sie sich an ihre Seite oder leckt sie lieb über das Gesicht, sie weiss inzwischen, dass unter den Decken am Boden Andra liegt und passt auf nicht auf sie zu treten. Andra kann nicht mehr auf ihrem gewohnten Bett( Sitzbank) schlafen. da sie zweimal nachts runter gefallen ist.

Und trotzdem zeigtAndra immer noch Lebenswille und -Freude, kann noch nicht loslassen… oder wollte sie wirklich bis zum Salantistrand, will bei Janosch(Asche) und Mickys Grab, ihre letzte Ruhe finden?! Es sind noch 3 Nächte bis zu Micky’s Sterbetag vor einem Jahr?! Zweimal hab ich schon ein Grab an schönen Stellen gegraben und dann doch weiter gefahren, jetzt werde ich warten bis es soweit ist… unglaublich  wie lange ein Hund ohne Fressen und nur wenig Wasser leben kann, erschreckend wie so ein kräftiges Wesen abmagert, aber ihre treuen Augen noch interessiert beobachten und ihr Fell noch samt und glänzend ist. Auch verrückt wie eine träge Masse von ca.35 kg so viel schwerer zu tragen ist, als ein gleich schwerer starrer Stein!

Nun diese Phase des Abschied nehmen hat mich gelernt(gezwungen) ruhiger, gelassener zu werden und es auch paar Tage länger an einem Ort aus zu halten!

Ich geniesse den weiten, idyllischen, wunderschönen Strand mit Salzwiesen und Tamarisken… eine herrliche Ruhe.. nur in der Ferne das anheimelnde Gebimmel der Schaf-und Ziegenherden und das sanfte Rauschen des Meeres.

Das Wetter ist wunderbar, die Tage werden endlich wieder länger und heller, die Tage geniesse ich, entdecke überall mehr bunter Frühling, farbig leuchtende Blumen, Gräser in allen Variationen und spriessende Büsche in vielen verschiedenen Grüntönen.

Nur die dunklen, stillen Abende, wenn meine tierischen Freunde schlafen und mich nur das Plappern des TV berieselt, dann überkommt mich manchmal ein Gefühl der Einsamkeit.

So jetzt geh ich Schwimmen.. euch wünsch ich einen schönen Sonntag!

Sonnige Grüsse Lisi und Vierpfoter

Winter?? .. manchmal pfeift der eisige Wind recht bissig.. aber dann können die Sonnenstrahlen auch ganz schön auf die Haut brennen!

Diesmal machte ich nur einen kurzen Stopp in Monemvasia, beim Schlachter Fleisch für Akina gekauft und die Schweden nochmal kurz getroffen. Dann noch ca. 20 km und ich war an einem Paradiesischen Strand, unvorstellbar sauber und sowas von idyllisch!! Akina und Castello genossen die Freiheit, wir sahen zwei Tage kein Mensch. Mit Akina wanderte ich zu dem Steinhäuschen hoch, kleine Mäuerchen grenzten Felder und Äcker ein, Gras, Hafer und zwei Parzellen mit wilden Anemonen. Dabei entdeckte ich noch paar schöne Nischen zum Parken.

Schade hatte ich nicht genug Vorräte dabei und das Gas wurde auch knapp, ist halt Nachts schon kühler, so heize ich eben mehr!Hier wär ich direkt gerne noch länger geblieben.

Hab mich dann entschlossen bis Astros zu fahren , das Navi sorgte irgendwie für Abwechslung und schickte mich teilweise über eine andere Strecke, na ja ich liess mich bedingungslos leiten, die Strecke war auch ganz schön.  Eine Nacht verbrachte ich am vorderen Astrosstrand, Fred und Gaby mit ihren zwei weissen Kleinen waren hier. Akina erkannte das Womo und ihre Freunde sofort und war nicht zu bremsen.
Dann wollte ich aber zum June‘s Strand und stehe nun wieder mal am Eukalyptusstrand.  Es ist hier einfach  wunderschön,  … ein flacher, sauberer Kiesplatz am Strand, eingerandet von Schilf und Gebüsch und toller Aussicht auf das beleuchtete Städtchen und Burgberg von Astros. Die absolute Ruhe… ausser das gefürchtete Schakalengeheul in der Dunkelheit!

Ich bin hier her gefahren weil ich dachte es wäre schön wenn Andra ihre letzte Ruhe an June‘s und Janosch‘s Gedenkstätte bekommen würde. Bin mit Akina gleich hin gegangen, es ist ein schönes Plätzchen und noch alles unberührt und in Ordnung, auch der Boden wäre glaub ich nicht allzu hart und steinig um zu graben. Leider fühle ich mich aber immer noch nicht wieder wohl hier, jetzt wenn’s dunkel wird und wir alle gemütlich in unserer Monschterburg geborgen sind ist es schön. Aber am Tag fühlte ich mich mit meinen Tieren unsicher, ja sogar Akina und Castello reagierten seltsam. Akina knurrte öfter und schaute sich dauernd um (entwickelt sich langsam immer mehr zum Wachhund!🤗👍)und Castello wich beim Spazieren nicht von unserer Seite und machte es sich ohne Widerspruch im Womo gemütlich.. keine Anstalten schnell mal zu entwischen.  Es waren auch viele aufgescharrte Löcher und Spuren im Sand zu sehen, wo die Goldschakale wohl nach Käfern und sonstigem Getier gesucht haben.
Ob Castello und Akina die hier drohende Gefahr spüren?!Ich werde wohl doch wieder an den vorderen Astros Strand ziehen, da haben die zwei Fellnasen ihren Freilauf herrlich genossen und Akina war überglücklich mit ihren zwei kleinen Womohunden Freunden, Pacco und Teo, von Gaby und Fred, zu spielen.

 

JA… und da bin ich denn nun auch.. die Begrüssung unter den Hunden war die helle Freude, die drei stürzten aufeinander los und wir mussten aufpassen nicht dauernd überrannt zu werden. Castello brachte sich schnell auf den Bäumen in Sicherheit  und findet es auch wieder toll. Das Wetter meint es gut mit uns, der bissige Wind hat nach gelassen und ich hänge entspannt in meinem Lieblingssessel.
JA.. und Andra, ihr gefällt es bei uns immer noch, obwohl ihr Körper fast nicht mehr kann und sie furchtbar mager ist, ihre Äuglein können noch funkeln und interessiert uns und die Umgebung beobachten, freut sich über Streicheleinheiten, rafft sich sogar zwischendurch mal auf, läuft paar Schritte weg um Pippi zu machen und liegt dann erschöpft wieder hin, aber sie lässt sich klaglos  helfen. Ich bin froh, entweder hat sie wirklich keine Schmerzen oder erträgt es nach Molosserart tapfer.
Das Meer ist wieder fast ruhig, wenn’s morgen noch ganz windstill wird werden wir versuchen mehr als die grosse Zeh ins Wasser zu setzen und paar Runden zu schwimmen.

Bis bald, Liebi Grüessli Lisi und Vierpfoter

 

Frühling im Anmarsch?!

Ich glaube es wird Frühling… die Wildgänse ? schnattern an der Küste unten und hier oben in den Sträucher zwitschern und trällern die Vögel fröhlich, schon lange nicht mehr sooo viel Natur gehört! Akina geniesst die Morgensonne im weichen Grasbett.


Andra liegt noch unter der warmen Kuscheldecke und ich „ muss Haushalten“
😉🤣

Gestern hab ich mich endlich aufgerafft und Faden und Nadel in die Hand genommen. Von Willi hab ich ein schönes indisches Tuch geschenkt bekommen, genau die richtige Grösse um meine Steppdecke „einzukleiden“, hab riesig Freude daran.  Nächstens will ich noch Uni grün dazu kaufen und die Unterseite und Kissenbezug nähen.  Hab jetzt so lange gesucht, hier kann frau aber keine nette Bettwäsche kaufen, fade Farben, falsche Grössen und unangenehmes Material.

Nun bin ich schon wieder 5 Tage an dem schönen Platz, geniesse den menschenleeren, einsamen Platz mit Sicht auf Natur pur und dennoch so nah an Menschen 👍🤗( Fischerhafen/Taverne/Strom und Wasser) einfach ideal für meine Fellnasen! Akina hat zwei Freunde gefunden und tollt mit den zwei rum und Andra kann draussen in der Sonne liegen, das Geschehen um sie beobachten und zwischendurch paar Schritte gehen. Meine Vorräte werden knapp, ich werde heute weiter ziehen und das nächste „Paradies“ suchen… hier war ich bestimmt nicht das letzte Mal! Hab den Platz diese Saison mit Anderen Augen gesehen, wir hatten den Hafen zwar auch schon angefahren aber nie als gut befunden. So ändert sich das Empfinden, Ansicht oder Einstellung😂

Rosmarie ist schon abgefahren und sucht sich ein Plätzchen, ich muss noch Wasser tanken und paar Sachen einkaufen gehen, dann mach ich mich auch auf den Weg.
Heute ist Rosmrie schneller fündig und schickt mir ihren Standort, der Ort sagt mir was.. aber ich lass mich überraschen. Bin schon paar „alte“Plätze angefahren doch ohne Begeisterung weiter.

Plitra, da war ich schon durchgefahren, aber am andern Buchtende.. dort ist schon Schatten. Auf dieser Seite ist es herrlich sonnig und wir geniessen es draussen zu sitzen. Das Dorf sieht ziemlich leer aus, inzwischen ist es dunkel und es brennen auch nur wenige Lichter in den Häuser.
Und wieder strahlt ein wunderbarer Sternenhimmel.

Neues Jahr.. neue Abenteuer-Reisen und Glück!?🍀

Das Neue Jahr hat begonnen!

Allen die es noch nicht über Facebook mitbekommen haben…

Die Monschterburg mit ihrem Team wünscht euch ein glückliches, gesundes, erfolgreiches, erfüllendes, abenteuerlich, romantisches, tolles und wunderschönes Jahr 2020 🍀

Für Silvester war ich wieder in der Marina Kalamata. Mit Rosmarie, Uschi und John sind wir in unserer Stamm Taverne essen, wir hatten nicht reserviert und der letzte Platz war ausgebucht. Da wir aber sehr früh für griechische Verhältnisse dort waren und das Lokal noch leer, erbarmte sich der Wirt, liess uns bis 21 Uhr bleiben und tischte uns wieder Leckeres auf.

Die letzte Zeit des Jahres verbrachten wir anschliessend mit Spielen in Uschis Womo… ich konnte mich kaum wach halten bis wir dann endlich Schlag 24 Uhr auf ein Neues anstossen konnten.. tja.. und wir waren euch ja auch eine Stunde zuvor im neuen Jahr 🤣👍🍀. (Zeitunterschied)

Ein ruhiges Silvester/Neujahr kein Böllern und Raketenkrachen.. nur in der Ferne ein kleines Feuerwerk um Mitternacht, ein paar Himmelslaternen schwebten rasch und lautlos, in bunten Farben vorbei übers Meer . ( diese sind ja bei uns verboten und zu Recht, man denke an den schrecklichen Brand kürzlich im Zoo Krefeld DE).

 

Am 3.01.2020 wollte ich dann wieder weiterziehen, hab die Monschterburg fahrtauglich gemacht und mich verabschiedet… tja und dann.. Zündschlüssel gedreht und nichts geht mehr. Hanspeter holte sein Ladegerät und mass die Batterie, dann überbrückten wir mit Rosmarie’s Fahrzeug, suchten eine Batterie/Autoelektrowerkstatt auf, Rosmarie kam mit, hüpfte jedesmal zur Monschterburg raus um zu fragen ob sie uns helfen können. Ich musste mich recht konzentrieren um nicht wie von der Jahrzehnte langer Gewohnheit, Zündschlüssel drehen, Gang rein, den Motor abstellte.

Zum Glück fanden wir bald die richtige Werkstatt, wo uns in kürzester Zeit geholfen wurde. Nun tuckert meine Monschterburg wieder, mit neuer Batterie, zufrieden. Die Weiterreise verzögerte sich damit um einen Tag, was ganz gut war… Maria und Koradel kamen nämlich eben an und wir genossen nochmals alle zusammen die excellente Griechische Küche in der Stammtaverne.

Am Samstag noch einen Einkaufsbummel über den Wochenmarkt und Lidl … dann rollte die Monschterburg gegen die Mani zu.

 

Leider war diesmal meine Suche nach neuem Plätzchen erfolglos und so fuhr ich zum X. Mal zum geliebten Sauriereierstrand.

Der schöne Strand war vom Weihnachtssturm böse zugerichtet, die grossen Sauriereier ( grosse, weisse, eierförmige Steine) und viel Schwemmgut hatte es bis weit in die Strasse und Platz rein geschleudert und geschwemmt. Da hätte ich auch nicht zu der Zeit stehen wollen! 

Aber die Überraschungsfreude war gross.. waren doch Gabi & Fred und die Schweden Nicole und ihr Mann mit ihrer pflegebedürftigen Mutter schon hier, ausserdem noch zwei schon bekannte Womos.
Die Kälte kam schon mal heftig und die Bergspitzen waren kurz Schnee bedeckt. Mit Schaffell auf dem Stuhl und Isländerpulli konnte man es auch an zwei Nächten gut am Lagerfeuer aushalten. Gestern servierte uns Gaby einen mega guten, wärmenden Glühwein. Und bei so vielen interessanten Lebensgeschichten, Schicksalen, Erfahrungen und Erlebnissen ging uns ein reger Gesprächsstoff bis spät in die Nacht nicht aus. Wir waren eine gemütliche Runde mit gut drei Generationen Menschen in der Runde… eine grosse, freundliche Womofamilie im „Dorf“ Peloponnes! Auch Willi mit seiner angereisten Freundin Noemi und Jonas kamen dazu.

Andra, meine so liebe, zufriedene und geduldige Patientin will noch ein Weilchen bei uns bleiben. Ein Tag frisst sie gar nichts, den andern Tag mag sie Wienerli, dann lieber Poulettflügeli, Hühnerherzen… dann zieht sie Katzennassfutter Beutelchen vor oder mein Rindersteak. Heute hat sie den Kaustengel/Leckerli/Katzenstengel Tag, bei allem Andern schaut sie angewidert weg und legt sich von der Schüssel weg. Wasser trinken aus der Schüssel mag sie auch nicht, in Kalamata hatte sie ja das Flüsschen aber hier…beim ersten Spaziergang (ca. 100 Meter😢zog sie, nach einer kurzen Verschnauf/Liegepause, in einen Graben rein, wo sich nach 10 Meter, in einem kleinen Felsenbett Regenwasser angesammelt hatte. Das Süsswasser hat sie gerochen und trank es gierig.

Nun, wie mir auch der Tierarzt sagte und ich auch der gleichen Meinung bin… Andra darf Alles, muss nichts! Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Hundeleckereien gefüllt! Ihr Spaziergang beschränkt sich auf 2-3 Mal à 100 m, wenn die Sonne warm scheint liegt sie draussen auf ihrem Bett, wenns kühl wird liegt sie im kuschelig warmen Zuhause auf der Sitzbank und beobachtet mich. Der Gedanke sie bald zu verlieren tut verdammt weh!😥

Heute hab ich mit Akina 3,5 km Spaziergang gemacht, beim 2.Teil kam Gaby mit ihren zwei Fellnasen mit und Akina freute sich unbändig über die zwei Spielkameraden. Sie versteht wohl nicht so recht warum Andra nicht mehr will/mag!

Heute wird es schon die 5. Nacht wo wir hier sind.. es gefällt mir sehr gut, was ja auch das nette Grüppchen Gleichgesinnter ausmacht. Der Frischwassertank wird leer, leider… Trinkwasserflaschen hab ich noch genug.. mal sehen ob ich morgen doch weiter ziehe oder Wasser bunkern fahre.?!?

Liebi Grüessli aus der Monschterburg… 😘

Lisi und co.🐾🐾🐾

Die Zeit vergeht wie im Flug… bald ist ein neues Jahr!

Schon wieder eine Ewigkeit nicht berichtet!

Es war ja auch immer was los.

Mein Aufenthalt bei Korinth, mit Pannendienst Transport, viele Hilfen durch Zürich Versicherung, FB Freunden, Stellplatzbesitzern und netten Campern. Der Reifenwechsel war in kurzer Zeit erfolgt und die Monschterburg wieder fahrtüchtig!

Auf dem Camperstopp nette Womoleute kennengelernt!

Am 4.12. fuhr ich wieder nach Kato Kylini zu einem meiner Lieblingsplätzen.. und juppieee „mein“ Plätzchen war frei. Nur ein Womo stand noch hier, ein mürrischer Mann davor im Sessel. Wollte ihn fröhlich begrüssen, doch wurde ich zurückgewiesen mit den Worten: ich gebe keinem Menschen die Hand. Hab das Paar dann ignoriert und mir die gute Laune nicht verderben lassen.

Weitere Etappen.. Tholobeach, Kopanaki Bauernmarkt, Kalamata Marina.

Bei Starkregen und Sturm such ich eine neu entdeckte Bucht auf, wird dunkel und ich mag nicht mehr weiter fahren. Die Winzlingbucht ist zwar schon besetzt, doch fordert der nette juge Mann im Hippibus mich nett auf , neben ihnen zu parken🤗

Danach wieder Sauriereierstrand. Andra gehts schlecht, wird immer dünner und frisst nicht.

Kranidi Tierarzt, eine Nacht Ermioni Hafen ( Medis für Andra aus Apotheke) .

Ich fahre zum Salantistrand, es tut gut hier zu sein und ich werde von Andrea und Raimund ( Big20 ) zum leckeren Nachtessen am Lagerfeuer eingeladen. Mmhhh selbstgefangener, grillierter Oktopus 🐙 auf exotischem Gemüsebouquet.. fantastisch! Danke für den wunderschönen Abend!

Andras Leiden lässt mich nicht in Ruhe, ich muss weiter, will unbedingt nochmals den Veterinär in Messini aufsuchen, ich befürchte schlimmeres. Er untersucht Andra nochmals, nimmt Blut. Leishmaniose, Schilddrüsen oder Bauchspeicheldrüsen sind ausgeschlossen, leider fällt der Befund aber traurig aus, ich hab das ja schon befürchtet und erahnt, es ist Krebs ( Lymphdrüsen). Hab ich doch bei meinem Vater und anderen Krebspatienten schon erfahren, dass sie fast nichts mehr essen mögen und fast angeekelt sich vom Essen abwenden.

Der nette Tierarzt sagte mir, wir sollen uns noch eine schöne gemeinsame Zeit machen, Andra wird es mir zeigen wenn es soweit ist und sie nicht mehr mag, im Moment hat sie noch öfters frohe, interessierte Momente, auch wenn sie oft schläft. Sie geniesst gekuschelt zu werden, mag ins Wasser stehen und frisst ein mal pro Tag irgend was gesundes oder weniger gesundes. Darauf muss ich nicht mehr achten, sie darf haben was sie will, von Poulettflügeli über Hühnerherzen, Lyonerwurst, Pouletbrustfilet, Rindsfleischstückchen, Katzen Nassfutter und Katzenleckerli/Stengeli oder auch Wienerli 😂 Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Andrafutter belegt und ich lese ihr jeden Wunsch von den Augen ab! Bin glücklich wenn sie was runter kriegt!

Drei Nächte am Fischerhafen von Petadilli mit Rosmarie. Andra hatte eine Krise, befürchtete schon das Schlimmste.

Weiter über Kakovatos (Besuch Andrea und Uli) und Pinienwald/Elea  (Besuch Wagenburg ..Wüstenmaus, Big20, den🇨🇭Willi und viele mehr) toll so viele coole Fahrzeuge! Ein Fest für Akina.. so viele Hunde hier zum spielen, dabei ein Wurf süsser Welpen vom gleichen Strandplatz, Kakovatos, wo ich Akina her hatte. .. und NEIN .. ich bin vernünftig, es kommt kein dritter Hund in die Monschterburg, auch wenn die Versuchung bei so süssen Baby Hundis gross ist! Übernachtet haben wir dann am Rande des Waldes auf einem Pinien freien Platz, da traf ich auf Maria und Koardel von koma.land und ihren zwei süssen Bulli’s. Am Morgen hatten wir einen schönen Hundewalk gemacht, über 3 km (natürlich ohne Andra!) An einem gekenterten, gestrandeten, grossen Fischerboot vorbei, das das Unwetter letzthin an den Strand schwemmte.  Schön die zwei wieder zu sehen, vor einem Jahr haben wir sie bei Uschi kennen gelernt. Einfach schön… Peloponnes ist „so klein“ das frau immer wieder auf Womofreunde stösst und die Womofamilie stetig wächst🤗👍.

Gestern bin ich wieder alleine weiter gefahren.. diesmal ganz langsam, fast alles am Strand nach, die weissen und schwarzen Strässchen.. ja eben Lisi Routen! Und wie könnte es anders sein, das vom Unwetter, mit Schwemmgut überspülte und teilweise ausgeschwemmte Strässchen wurde zum Feldweg und immer schmaler, führte zu Gewächshäuser und Feldern hin und wurde matschig und nass, voll rotbrauner Erde. Zu Fuss bin ich dann bis zum Wäldchen gelaufen, wo der Verbindungsweg zur nächsten Strasse sich in ein eingewachsener Trampelpfad verwandelte. Schei… das hiess alles zurück und vor allem retour durch den Matsch und engem Gebüsch.

Aber dank einer Gummimatte und mehreren Versuchen brachte ich die Monschterburg zum Glück wieder auf den richtigen Weg🤣. Per Zufall landete ich auch noch beim Märchenschloss, welches ich bis jetzt noch nie von Nahem gesehen habe. Hat sich aber gelohnt, eine wunderschöne Strecke… teilweise irre Felsenküste, irgendwie wie Lavagestein.

Bei Gargaloanoi fand ich ein angenehmer Übernachtungsplatz, herrlich .. wiedermal ohne Laternen. Nur den Sternenhimmel und zwei Fischer mit Stirnlampen am Strand leuchteten in die dunkle Nacht.

Akina fand auch gleich einen Kumpel zum rumtollen.

Heute war mein Plan bis zur Kalamaki Bucht, dort zwei Nächte zu bleibe. Bei Pylos schaute ich mir dann mal den Hafen näher an, war mir aber zu viel Rummel in dem Städtchen.. und dann kam eine Whattsapp Nachricht.. ich hatte auf der Strecke Freunde gekreuzt, wohl etwas geträumt und nicht beachtet. Tja und so drehte ich dann um und steh nun neben Gaby und Fred am Navarinostrand.

Übrigens Weihnachten hab ich hier gemütlich und ohne Stress gut überstanden, fast nichts vom Rummel mitbekommen. Es ist nur spärlich dekoriert, die Griechen vergeuden zum Glück nicht so viel teuren Strom für die nervige Weihnachtsbeleuchtung! Bin nur mit Rosmarie in die nette Taverne und Abends haben wir Karten gespielt. Das geplante „Gespräch“ um Mitternacht mit meinen Vierbeinern verpennte ich dann auch gleich… na ja die letzten Jahre wollten sie sich ja auch nicht mit mir unterhalten. Obwohl ich diese alte Mär von Theodosi, dem alten Bergbauer von Lumneins überliefert bekam😂! ( an Heilig Abend um Mitternacht kann man mit Tieren reden )😉

Ich hänge euch mal eine Fotogalerie an…

Und zu guter Letzt für dieses Jahr…

Liebe Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte… und auch Unbekannte..

Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe, Gute, Gesundheit und Glück 🍀!

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und feiert schön!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Lisi und die Vierbeiner Monschterli😘

Nicht mal der Mond funktioniert noch…

27.21.19 Salantistrand..

Upps erst nach 4 Uhr und stockfinster… draussen wie drinnen.

Akina macht sich bemerkbar.. ist ihr langweilig oder muss sie raus?

Nein .. nicht heute.. nicht jetzt , ich will noch schlafen will noch nicht raus, ich mag keine Dunkelheit!

Und mir kommt in den Sinn.. ich hab kein Strom!! Ist gestern Nacht beim TV gucken plötzlich ausgegangen.

Gerade gestern hab ich noch auf FB berichtet, dass ich schon ein halbes Jahr ohne Landstrom bin und alles bestens klappt und schon die Retoukutsche .. Dunkelheit!

Bleibt mir aber nichts anderes übrig als zu warten bis das Tageslicht zurück ist.

Dann werd ich erst mal Kaffe kochen.. griechischer Kaffe, seit langem der erste, denn die Kapselmaschine hat die ganze Zeit brav ihren Dienst getan. Mich Waschen erst mit Katzenwäsche mit Wasserflasche, denn Wasser aus der Leitung und Tank fliesst nur mit Strom! Der Kühlschrank wir noch genug kalt sein, in der Nacht ist es ja auch hier kühl.

Na dann drückt mir mal die Daumen, dass es nur die grosse Sicherung ist oder doch wirklich zu wenig Sonne und ich zu verschwenderisch mit Strom. Kann ich mir zwar fast nicht vorstellen.

Na dann, hoffentlich hält’s Handy noch durch , tja und sonst heisst es Weiterfahren!! Und dann nächstens doch mal in einem Fachgeschäft nach einer qualitativ guten Stirn-und Taschenlampe zu suchen. So für solche unnötigen Pannen!

Bis dann!

 

..aber doch paar Fotos von „ meinem einsam,idyllischen Privatstrand“

Zweite Runde…

Nun hat der Tierarzt Andra untersucht, ein junger, sehr netter Veterinär und er spricht sogar Deutsch, was das Ganze angenehm vereinfacht.

Bei seinem Untersuch inkl. grossem Blutbild ist alles dem Alter entsprechend in Ordnung.

  • Er hat ihr dann paar Spritzen gemacht… irgendwelche Multivitamin und Antibiotika, dazu Tabletten zum Ausprobieren mit gegeben, welche den Appetit förden  sollen und aufmuntern.
  • Dann reichte er ihr einen Picknickteller mit einer Portion Büchsenfleisch. Das hat sie mit Vergnügen gefressen und ca. zwei m2 den glänzenden Steinplattenboden damit verziert🤣.
  • Abends verputzte sie ihre Mahlzeit und knabberte ihren leckeren Rindsknochen. Habe extra für sie mageres Rindfleisch in der Markthalle gekauft.
  • Leider hab ich mich zu früh gefreut.. sie verweigert wieder fast Alles, Abends paar Brocken Fleisch aus der Hand gefüttert und paar Löffel bestes Büchsenfutter hab ich ihr in den Schlund gestopft.
  • Hab inzwischen 5 Sorten Trockenfutter, Frolic Ringli was unsere Hunde immer als Leckerli liebten, keine Chance.. macht mir Angst. Schmerzen zeigt sie keine, Zähne und Zahnfleisch sind gut, spazieren und ins Wasser will sie noch!?

Zwei Nächte blieb ich auf dem hinteren Platz der Marina in Klamata. Hab Uschi und John besucht, die auch gerade vor Kurzem auf Peloponnes angekommen sind und bei der Marina seit Jahren überwintern.

Anscheinend dürfen keine Womos mehr dort stehen nur die zwei Überwinterer Womos.

Rosmarie ist noch dazu gestossen und wir liessen uns in der tollen Taverne wieder mega verwöhnen. Zu viert haben wir eine ausgesprochen delikate Salatplatte, Fleischvariationen für 2Pers, 1 Portion gegrillte Peperoni mit Schafskäse und Pommes gegessen, dazu 1 kg Rose, 1Bier und Wasser .. das Alles für 40€, Panna Cotta  ging aufs Haus. Die Hunde kriegten noch paar Happen und wir haben gekämpft! Verückt wie unterschiedlich man es erwischt mit der Qualität, Preis und Ambiente!

Zwei Strassen weiter hab ich nun eine prima und freundliche Bäckerei gefunden, die sehr gutes Dinkel Kornbrot macht und die Frau Französisch spricht.

Bei Sonnenschein sind wir nun wieder mal am Saurier Eier Strand gelandet… welch eine Ruhe, fast alleine hier.


Welch Unterschied in der Zeit von einem Monat.. da war es proppenvoll… noch alles trocken, braun verbrannt… nun grünt und blüht es schon wieder, das Gras spriesst … sogar auf Kuhfladen
🤣!

Es hat aber auch spürbar abgekühlt, sobald die Sonne verschwindet braucht’s eine Jacke!

Ich schwinge mich jetzt auf meinen Scooter, mal sehen ob im Dorf der kleine Markt isi.

Hilfe… unter der Monschterburg versteckt sich ein Monster ! Sieht recht ausserirdisch und gefährlich aus!

Euch wünsch ich ein schönes Wochenende… bis demnächst!

Es gibt immer noch Neues zu entdecken!

Nun hab ich die Halbinsel mit ihren Finger einmal umrundet. Weitere Übernachtungen und Besuche alter, lieb gewonnener Plätze waren bei Nafplion am Karathonastrand.

Es zog mich aber weiter zum Salantibeach, die Spannung ob Mickys Grab noch intakt ist und ich Janosch’s restliche Asche drauf streuen kann stieg.

Ja, der Grabhügel war unversehrt, zwar braun und wie das übrige Land völlig ausgetrocknet. So holte ich nochmals vom weissen Kies am Strand, streute die Asche auf den Hügel und drüber den schönen Kies, die restlichen Herzsteine platzierte ich drüber. R.I.P. mein Seelenhund, ich werde dich und Micky noch oft besuchen, denn inzwischen wurde der Platz für mich ein Lieblingsplatz… toll zum Schwimmen, Spazieren, Schattenplätzchen und traumhafte Ruhe!

Wir blieben sogar 5 Nächte!

Donnerstag wurde Akina beim Tierarzt in Kranidi das 2.Mal geimpft, danach fuhren wir erst Porto Heli an, da gefällts mir auch nach dem X. Besuchsversuch nicht wirklich und fahren bis Ermioni weiter. Am Ende des Jachthafens am Quai können wir gut über Nacht stehen und abends gemütlich zum Essen und Bummeln ins Städtchen laufen. Der Apotheker und seine Mutter erkennen mich gleich wieder und freuen sich über unseren Einkauf… Andra braucht Augensalbe und Antibiotika.

Am anderen Morgen suchen wir einen Platz in der Nähe, ich muss nochmals zum Tierarzt für die Blutentnahme bei Akina. Irgendwie passt’s nicht, Porto Heli hab ich nun endgültig abgehäkelt .. ist eindeutig nicht mein Ort. Nach einigen Fehlversuchen über gar hoperige Pisten, Strandplätzen die uns nicht gefallen, fährt Rosmarie mal vorläufig alleine weiter.

Ich bleib eine Nacht am schönen (auch altbekanntem) Plätzchen bei Thermisia stehen, ist nicht weit zum Tierarzt.

Akina ist super brav und hält schön still, nun müssen wir geduldig warten… Griechenlands Mühlen mahlen langsam, jedenfalls die amtlichen wie das Labor in Athen. Irgendwann werd ich vom Tierarzt die Nachricht bekommen, wenn das Dokument mit dem Titer, Tollwut Antikörper Nachweis da ist.

Nächstes Ziel …das idyllische Traumbuchtchen beim Moni Agiou Athanasiou, das zieht mich immer wieder magisch an, auch wenn das liebe Internet sich nicht bis hier her wagt und ich immer paar Hundert Meter um den Küstenweg laufen muss. Diesmal war ich nicht alleine hier, zwei Camper die ich vom Salandistrand schon kannte, haben den Weg auch gefunden. In der Bucht schaukeln paar Segeljachten .

Mit meinen Fellnasen wandere ich zur Kappelle hoch, es tut gut und macht Spass wenn ich merke wie meine Kondition und Fitness sich im letzten Jahr erholt und gesteigert hat, motiviert mich mich weiterhin an mein Ernährungsplan zu halten!

Nun fahr ich weiter nach Korinth. Da mein Zeitgefühl nur noch mit Tageslicht tickt, steh ich bei der Wäscherei vor geschlossenen Türen… es ist Samstagabend, hab ich voll verpasst!

So fahr ich zur Burg bei Akrokorinth hoch.. auch dieser Platz ist ein Muss für mich wenn ich hier bin. Erst aber füll ich den Frischwassertank beim Brunnen unten auf, die Kinder und der Ziegenbauer kennen die Monschterburg inzwischen, oft sind sie auch gerade am Wasserkanister auffüllen. Ich geniesse die tolle Aussicht … besonders Nachts wenn die Stadt hell erleuchtet ist.

Am Sonntagmorgen wandere ich mit den Hunden durch die Festung, wie gewöhnlich Castello im Schlepptau und das Schlitzohr setzt sich wieder mal an unzugänglicher Stelle ab.

Später geh ich nochmals ohne Hunde rauf, für Andra war es zu streng, heiss und steil und es hatte zu viele Besucher.

Auf dem Parkplatz war heute viel los und sogar eine Art „Bergrennen“ mit Oldys wurde nebst dem Besucherverkehr auf der kleinen Bergstrecke rauf, veranstaltet.

Orten konnte ich Castello gut, nur musste ich mühsam über Mäuerchen, Steinhaufen und durch hohes stacheliges Gras und Gestrüpp klettern.

Die nächste Nacht verbrachte ich am Platz beim Isthmus auch da wieder toll und schön die vorbei gleitenden Schiffe zu beobachten und den fröhlich winkenden Seemänner zurück zu grüssen.

Montagmorgen schnell in die Wäscherei, die Frau freute sich und erkannte mich gleich wieder… bis 14 15 Uhr ist mein Wäscheberg abholbereit … toller Service!

So kann ich gleich weiter fahren, werde in Aigio wieder mal Janis und Melina auf dem Stellplatz EnPlo besuchen.

Am Mittwoch waren wir beim Eukalyptuswäldchen in Erineos, auch da wieder schön und Menschenleer!

Nächster Tag weiter… Kastro Kyllini, Goldenbeach zieht mich an… und der noch vor einem Monat volle Platz.. mit Strandbetrieb vom Hotel, war bis auf paar Womos leer.. der Strand abgeräumt und eine unendliche, einsame Strand-und Dünenlandschaft bot sich für herrliche Hundespaziergänge an.

Nur blöde hatte ich wiedermal verpasst den Kühlschrank auf zu füllen. Aber so wurde mein Notvorrat an Gemüse.. der Kürbis.. endlich verzehrt!

Bis Zacharo fuhr ich durch, dort einkaufen und erst mal zum Strand. Ich wollte Akinas Geschwister besuchen und füttern. Welch traurige Endtäuschung… keineWelpen und Kätzchen kamen fröhlich gesprungen. Später musste ich die entsetzliche Erklärung dafür erfahren… es wurden  viele Hunde von den Gemeinden eingesammelt und ermordet. Welch ein Glück hatte ich Akina nur 2-3 Tage zuvor mitgenommen.

Wann lernen es die Griechen ( und überhaupt die südlichenLänder) wohl, ihre Hunde kastrieren zu lassen, anstatt jämmerlich verrecken zu lassen oder später bei Aufräumaktionen zu “ entsorgen“! Angeblich weil Hotelgäste sich über nächtliches Gebell beklagen, dabei sind das gar nicht die Strassenhunde sonder die einsamen „Wachhunde“ die kurz angekettet im eingezäunten Grundstück, die leer stehenden Häuser bewachen müssen.😭😡

Bin dann aber weiter gefahren,Andrea konnte ich nicht besuchen, sie war gerade in Deutschland.

Am Tholobeach wollte ich eigentlich nur wieder mal schauen, da waren wir letzten Winter auch, aber wie es kommen musste.. ich wurde von einem Paar im Camper, mit ihren vier tollen Hunden, angesprochen und hatten ein gutes Gespräch, sie luden mich ein zum am Abend in einer echt griechischen Taverne mit ihren griechischen Freunden Essen zu gehen. Ein ganz toller Abend, vorzügliches Essen , es wurde aufgetischt und Alle assen von Allem. Ein Trio spielte Live Musik mit Bouzouki und Gitarre und sangen dazu, eine Frau mit wahnsinns Stimme kam dazu und einige tanzten. Wir waren die einzigen 3 Touristen im vollen Lokal, um ein Uhr brachte mich Werner und Miriam heim. Ich hab den Abend sehr genossen, danke nochmals herzlich ihr Zwei Lieben, war schön euch kennen zu lernen!

Gestern traf ich mich, beim Stellplatz am Ende von Kakovatos, mit Rosmarie und wir fuhren gemeinsam nach Methoni, leider regnete es wieder. Das Städtchen war fast ausgestorben , die vielen Touristen haben sich auf paar wenige reduziert. Für eine Nacht war es aber wieder ganz nett hier. Wir wurden auch ziemlich durch geschaukelt und die vielen Beleuchtungen nerven mich schon .

Rosmarie bleibt noch eine Nacht und ich zog es vor weiter zu fahren. Stehe nun am kleinen Hafen und Sportplatz von Petalidi mit noch zwei Womo von Frankreich und England. Anfangs windete es nur heftig aber bei 23 Grad, nun stürmts, gewittert und die Wolken entleeren sich zünftig. Wir haben unsalle drei umgestellt mit der Schnauze zum Wind, wir stehen hier sicher nd ruhig und so lässt sichs aushalten.

Morgen will ich mit Andra zum Tierarzt, mache mir Sorgen wegen ihrer Appetitlosigkeit , sie hat recht abgenommen.

Oh… ich schreibe und schreibe.. ein kurzer Blick zum Seitenfenster raus.. wir stehen wie eine Insel im Wasser, der Platz hat wohl keine Abläufe 🤣😜.

Monschterburg spielt wieder mal Amphibienfahrzeug.

Am Ende des dritten Fingers… Peloponnes🇬🇷❤️

Beim Tierarzt in Messine wurde Akina für gesund empfunden, ca. 4Monate ihr Alter und als Geburtstagsdatum der 1.Juni 2019 eingetragen. Sie ist nun medizinisch mit allen Impfungen und Vorsichtsmassnahmen behandelt, gechipt und hat ihren EU (GR) Heimtierpass und ist nun offiziell auf mich registriert.

Ein so lieber Welpe… ich glaub die hat mir Janosch geschickt, sie kann mich mit den gleichen, treuen Augen beobachten wie Janosch! Auch Andra gehts wieder viel besser, sie ist wieder fröhlicher und frisst besser und lässt immer mehr Nähe von Akina zu 🤗👍.

Wir sind bei Kalamata nur durch gefahren und beim Städtchen Agios Nikolaos am Quai/Hafenparkplatz übernachtet.

Nach einem gemütlichen Bummel durch den Ort, einem leckeren Nachtessen und einer total ruhigen Nacht, zogs uns weiter. Beim Sauriereierstrand, neben den Diros Höhlen erwartete mich eine ungewohnte Überraschung… wenn auch erst unerfreulich. ..Der bisher meist fast bis ganz leere Parkplatz war total überfüllt. Mein erster Gedanke, nur Flucht! Doch das Traumwetter, Wellen lose, kristallklare Meer reizte uns doch. Ja ok, dann halt eine Nacht… aus der dann doch drei wurden! Es war mit dem Sandboden im Meer so herrlich zum Schwimmen und die Hundespazierwege einfach fantastisch. Zumal ich immer fiter werde und mir so das Laufen auch viel mehr Spass macht. Sogar das Kuschelcampen nervte mich mal nicht😉.

Natürlich zogs mich aber dann schon weiter, ich möchte einfach alle liebgewonnenen Plätze wieder sehen und auch Rosmarie, die auch immer mehr Peloponnes verliebt wird, zeigen! So gings wieder bergauf,hügelab und durch reizende, enge Gässchen der hübschen Städtchen.

Wird die wunderschöne Peloponnes jedes Mal schöner, noch reizvoller?!

Hat sich mein Blick und Seele verändert

. Ja gelassener, ruhiger bin ich wohl zum Teil, freue mich an so vielen kleinen Details, an Natur, Geräuschen, Gerüchen… netten Begegnugen und ruhigen Stunden, Minuten in meinem geliebten Hängesessel.

Wir schlendern durchs alte, teilweise zerfallene und auch wieder erbaute Dörfchen Vatheia und fahren an unzähligen Manihäusern und Dörfer vorbei. Oft schwer zu erkennen ob neu oder alt, fantastisch wie hier auf Baustil geachtet wird und das ursprüngliche erhalten bleibt… keine Hotelburgen und Ferienüberbauungen!

Und auch auf den oft fast leeren Strassen kein Verkehr.. keine Hecktik, kein Gedrängel oder Gehupe!

Wir fahren noch bis zum Wrack von , beim Valtaki Beach. Auch da mehrere Camper. Zu meinem Übel parken paar Fischer direkt vor meiner Monschterburgund feierten alkohol-und lautstark bis morgens früh um dann so um 4 Uhr an den Strand angeln zu gehen!

Bei Asopos war ich die letzten Male auch hin gefahren, fanden es aber nicht gut zum Bleiben… wie so manches bei dieser Tour, seh ich vieles mit anderen Augen und Gefühlen. Wir entschieden uns eine Nacht zu bleiben und entdeckte bei jedem Spaziergang Schönes. So hatte es weiter hinten mehrere süsse Buchten und ich bin mit den Hunden bis zu Hinderst unter der Steilküste hingelaufen. An zwei Plätzchen hatten sich Dauercamper auf einer Art Terrasse gemütlich eingerichtet und oberhalb des Weges war ein verlottertes Häuschen aber an idealem Ort, hat mich direkt gluschtig gemacht! Wieder wars so schön, dass wir drei Nächte blieben.

Mit einem Zwischenhalt in Monemvasia war mein nächstes Ziel Reichea, die tolleBucht mit ein Bisschen Abenteuer-Anfahrt und dem Erlebnis der gewaltigen, wilden Natur Lakoniens waren die Anfahrtskilometer wert! “ mein“ Plätzchen war wieder frei, das Wasser war warm und ruhig und wenn es hier nicht total von der Aussenwelt abgeschirmt wäre, könnten wir es auch gerne länger aushalten. Aber ich fühle mich immer etwas unsicher, wenn die Tractive Tracker nicht funktionieren und kein GPS und Mobile Empfang besteht. So könnte ich meine drei Monschterli ja nicht orten.

Nun steuern wir Fokiano an, geplant über die neue Strasse. Tante Navi meint zwar es seien 80 km und die Strasse führt über die Berge, diesmal widersetze ich mich standhaft ihrer Anweisungen und unterbinde ihr lästiges „bei Möglichkeit bitte wenden“ mit der Mute Taste 😉auch bei Rosmary hab ich mich durchgesetzt, mochte sie doch nicht mehr so viel km fahren wie ihr Navi ihr prophezeite und wäre lieber vorher stehen geblieben, doch auch sie war dann freudig überrascht, dass die neue Strasse uns ruckzuck an die entzückende Fokiano Bucht führte.

Wir liessen uns vom netten Wirt/Koch und Kellner.. in einem kulinarisch verwöhnen. Wie jedesmal ausgesprochen lecker und preiswert! Einziges Minus… auch da kein Empfang, aber die paar Schritte zur Taverne taten ganz gut und wir bekamen Wifi.

Nach weiteren ca. 80 km sind wir nun an „June’s Strand“ “ Kazarma-Eucalyptus, vor Astros angekommen. Die letzen km waren wiederum ganz anders, alles trocken und dürr, wo sonst die Wege schlecht passierbar.. jetzt staubige Piste! Wurde mir etwas komisch zu Mute, diese Strecke fuhr ich ohne Navi.. wie oft sind wir hier hin gefahren, wie oft Ausschau nach June gehalten. Nun komme ich mit gemischten Gefühlen an, die Schakale liessen mit ihrem Geschrei nicht warten. Castello war früh schon an der Leine und im Womo und auch Akina kriegt keinen Freilauf.

Heute hab ich einen Teil von Janosch’s Asche unter den Busch wo ich June’s Geschirr und Sender gefunden habe gestreut und ein Steinmobile für die Beiden hin gehängt. Andra und Akina begleiteten mich. R.I.P Janosch, mein Seelenhund und June. Ich werde euch nie vergessen !

Der andere Teil der Asche werde ich bei Micky lassen und ich hoffe das Grab ist heil geblieben.

Gestern beim Spazieren hab ich hier nämlich eine traurig, grauselige Entdeckung gemacht, zum Glück noch bevor es Andra und Akina sahen.. ein grosses Loch um Sand und ein totes Tier das hervor schaute. Schnell legte ich die Hunde entfernt ab und befahl zu bleiben und ging zurück um zu sehen was das war… ein Hundekopf war zu sehen und ein in eine Decke gewickelter Körper. So traurig!

Wenn die Schakalen nicht wären.. es ist immer noch ein traumhafter Ort, ein wunderschöner Sonnenaufgang und Nachts ein wundervollerBlick auf das beleuchtete Astros und seiner Burg.

Ich schick euch etwas Sonne und Wärme in die Heimat und grüsse euch lieb!

Eure Monschterburgerli😘😘

Ich nähere mich dem Ziel… Peloponnes😍

Dann zog es mich schneller nach Peloponnes… noch eine Übernachtung an einem schönen Platz, der mir schon bekannt war, auf dem schmalen Wegstreifen am See( Meerausläufer, Ambraktischer Golf) und Lagune.Hinter dem Ort Menidi.

Irgendwie hatte ich mich verschätzt, dachte Patras sei näher, leistete mir darum mal den Luxus, die Autobahn zu benutzen und hatte diese fast für mich alleine. So hatte ich trotzdem eine aussichtsreiche Strecke und war relativ schnell bei Andirrio wo ich natürlich die Fähre der Brücke vorzog. Nicht nur weil sie fast die Hälfte kostet, nein ich liebe es entspannt Patras entgegen zu sehen, die Brücke und die Festung im Blickfeld und somit gefühlvoll anzukommen.

Bin dann gleich noch nach Kakovatos durch gefahren wo ich den Strand von anderen Malen schon kannte.. und welch ein Zufall… Andrea kam gerade mit ihren zwei Hunden Püppi und Marie spazieren. Abends besuchte ich Andrea bei ihrem süssen Häuschen mit den vielen originellen Dekos und ihren Tieren.

Am nächsten Abend sind wir dann zur Taverne 5, etwas oberhalb des Dorfes, mit mega Aussicht und tollem Sonnenuntergang essen gegangen. Sehr lecker gekocht, ausgesprochen nette Bedienung  und günstig.. nur zum Empfehlen.

Im Wäldchen an der Strasse zum Strand, auf einem quasi Abfallplatz lebten drei ca. 4 Monate alten Welpen und 2 kleine verwaiste Kätzchen.

 

Laut deutschen Frauen die da wohnen, wurden die Welpen von ihrer Mutter verstossen, sind aber gut genährt und zufrieden. Die Hündin und der Rüde, eher mager, gehört zum Ziegenbauer nebenan. Sie werden von einem Griechen, Womo Touristen und Feriengästen mit Futter und Wasser versorgt. Ja und dabei war eben auch Akina… so heisst unser neues Monschterli und Familienmitglied nun.  Wer genau nun wen von uns zwei sich ausgesucht und adoptiert hat??? Seit einer Woche lebt Akina nun jedenfalls mit uns.

Aber ich springe in der Zeit zu weit vor.. erstmal entschloss ich mich wieder mehr Richtung Patras zu fahren, zum golden Beach bei Kato Kyllini, da ist ein wunderschönes, schattiges Plätzchen bei einer Tamariske(für meinen Hängesessel), ein grüner Grasteppich.. für Andras empfindliche Pfoten, und angenehm  versteckt hinter meterhohem Schilf. Und genau „mein“Plätzchen war frei🤗👍. Hier wollte ich auf Rosmarie warten, die nächstens in Griechenlandeintreffen sollte, hier könnten wir gut paar Tage ausruhen und auch Akina könnte sich an ihr neues Rudel gewöhnen.

Aber es kam ganz anders… Rosmarie zog es auch magnetisch nach Peloponnes und sie wollte mich überraschen, fuhr an den letzten Standort von mir.. wir haben uns wohl irgendwo gekreuzt.

Na ja nach zwei Nächten bin ich dann wieder zurück, eine Nacht an einem benachbarten Strand gestanden, damit Akina nicht ihren alten Ort und ihre Geschwister sah und dann ging unsere gemeinsame Fahrt los. Ich werde ihr nun Peloponnes mit  den Traumbuchten und schönen Orten zeigen und einige Plätze neu entdecken.

Rosmarie ist eine Womofreundin die ich schon von Womotreffen und von der Reise nach Spanien und Portugal kenne.

Ich zeigte ihr den Pinienwald bei Elea, der jedesmal etwas anders aussieht. Dieses Mal gut besetzt war, aber dank gutem Wetter weitläufig genutzt und befahren werden kann. Ein super schöner Ort, gerne wäre ich paar Tage geblieben, habe auch „alte“ Bekannte getroffen… aber .. obwohl im Moment keine Nester an den Pinien zu sehen sind, fürchte ich mich von den Prozessionspinnerraupen und deren gefährlichen Brennhaare, die unsichtbar aber hochaktiv auf dem Boden liegen. Eben für Schnüffelnde Hundeschnauzen lebensgefährlich!

Bei dem Navarino Strand war leider noch reger Ferien/Badebetrieb und kein geeigneter Ort für Womos.

Wir sind dann bis Methoni gefahren, wo wir uns Eingangs Städtchen am Strand hinstellten. Im Lokal wo ich schon bei meiner ersten Griechenlandtour lecker ass, gab es ein gutes Mittagsessen, wir machten einen wunderschönen Abendbummel an der Festung vorbei, mit tollem Sonnenuntergang hinter den Klippen und dann mal tourimässig, schlenderten wir durch die Gässchen von Methoni. Es hatte regen Betrieb, viele Einheimische und Touristen belebten den Ort, es duftete überall nach griechischer Küche.

 

Ein schöner Spaziergang den wir müde und hungrig in der gleichen Taverne abschlossen, mit zwei überaus braven, erledigten Hunde neben dem Tisch liegend.

Wir stehen nun am Paralia Petadilli vor Messini… ein riesiger Sandstrand für uns alleine🤗🤣super zum Schwimmen, ruhiges Meer, schnell tief und angenehmer Sand. Am Ende einer Sackgasse, Ideal!

Die Kalamaki Bucht davor war auch sehr schön aber zu starke Wellen und rollende Steine, war zu gefährlich zum Schwimmen… dafür schön zum spazieren mit den Hunden.

Akina macht sich gut, weiss was gehorchen heisst aber wird auch frecher und probiert ihre Grenzen aus😂. Möchte gern alles annagen und findet überall wo es furztrocken ist eine Pfütze um sich zu wälzen. Auch ein guter Klettenfänger ist sie, hält aber zum bürsten brav still.

Aber auch in der Nacht schläft sie brav, macht nicht rein und geht draussen schön am Dreckrand ihr Geschäft verrichten. Andra ist ihre grosse Freundin, die ihr zwischendurch auch ihre Schranken zeigt, doch nie grob. Kater Castello ist die wilde Akina nicht immer geheuer und er schmiert ihr manchmal eins über, wenn sie zu wild wird.

Im Moment hat sich der morgendliche Himmel hell bis dunkelgrau überzogen und auch mal geregnet.. aber angenehm warm.

Wir sind nun in der Orangengegend und können fein duftende, saftige Orangen kaufen. Übrigens verlangen die hier normale Preise für Bio Eier, hab gestern 40 Cent bezahlt.

Den Eukalyptus Strand vom letzten Winter, wo die wilden Hunde waren, war leider wieder voll in Dauercamper Hand! Die vom Unwetter zerstörten Wohnwagen wieder aufgebaut. Von den Hunden war nichts zu sehen, nur der eine vom Haus vorne kam zur Begrüssung vorbei, auch kein Nachwuchs von Rulos Liebschaft war zu erblicken.

Inzwischen hat sich der Regen eingelassen, es ist grau.. aber warm und ich hab Zeit den Blog fertig zu machen🤗

Wunder der Natur…

Der Morgen hat schon mal erfreundlich, genial begonnen… der schöne See vor dem Schlafzimmerfenster, ein aufgestelltes Kalimera vom Ziegenhirt mit seiner prächtigen Herde und später fuhr noch ein Streifenwagen neben die Monschterburg, eine Polizistin 👮‍♀️und ihr👮‍♀️Kollege betrachteten die Graffitis, auch da ein froher Morgengruss und die Frage, woher wir kommen und ob wir hier geschlafen hätten. Gleich darauf: no Problem!! Und er erzählte gleich von der schönen Gegend und Seen und ich könne natürlich gerne länger bleiben.

Nachdem sich Castello dann auch bequemte heim zu kommen zog es mich aber weiter…

Ein Tag fast nur gewaltige, mega fantastische Natur, Stunden-und zig..km lang. Über Berge, durch tiefe Felsschluchten. Kleine Bächlein entwickelten sich zu Flüsschen durch das immer breiter werdende Flussbett. Andra genoss die Pause zum Plantschen und das frische Wasser saufen und Castello fand die winzigen Fische voll interessant, übte sich sogar im Weitsprung über die Steine im Bach.

An der einen Kreuzung im Tal musste ich auf eine Kuhherde warten bis sie vorbei getrieben war. Ein Hirte mit 4×4, einer auf Pferdchen mit Fohlen bei Fuss und der dritte mit eigenen Füssen und den zwei Herdenhunden. Schön war’s zu zu sehen!

Fast keine Autos hab ich heute gesehen und die Strassen waren ganz toll gepflegt!

Einfach gewaltige Eindrücke der überwältigenden, wunderschönen Natur hier in Griechenland.

Macht mich manchmal schon etwas traurig, diese Freude an all dem Schönen nicht teilen zu können.. tja und so labbere ich halt den zwei Fellnasen die Ohren voll… Castello lässts kalt und Andra die ja nichts mehr hört stört sich auch nicht dran.🤣.

Erfreut erblicke ich nach dem nächsten Hügel ein breites flaches Tal.. ich nähere mich der (hoffentlich) Zivilisation… denn unüberlegt wie ich war, hab ich es versäumt endlich meine Essensvorräte aufzufüllen, bei den einzigen zwei grösseren Orten verschob ich’s auf später und ja.. da war denn nichts.. rein nix!!

Weniger erfreuen mich die sich aufbauenden bedrohlich dunklen Wolken, welche den blauen Himmel hinter mir ablösen. Und Rings ums Tal seh ich weiterhin nur Gebirge!

Für die heutigen 153 km hab ich (inkl. Pippirunde und Fotohalte)  knapp 6 Stunden gebraucht. Muss nun einen Schlafplatz suchen und wenn ich kein Lebensmittelladen finde wird’s bescheiden mit unserem Mahl.. die 4🐾🐾müssen sich bald als Vegetarier umstellen😜

Das mit Einkaufen wurde doch nichts, im steile, engen Bergdorf Konitsa fand ich keinen Parkplatz, es war gerade ein Zigeunermarkt auf dem grossen Platz eingangs.

Dafür fand ich kurz danach einen tollen, idyllischen Übernachtungsplatz am Fluss. Bin gleich mit Andra und Castello spazieren und erkunden gegangen und kam aus dem Staunen nicht heraus.. am Ufer riesige, knorrige,uraltePlatanen mit krummen, verschlungenen und hohlen Stämmen. Über die alte Steinbogenbrücke Klidonia.. morgen gehen wir noch etwas weiter den Fluss hoch.

An einem Felsen am Ufer, hing eine kleine, schlafende Fledermaus.

Rechts und links von der Monschterburg stehen je zwei nette Paare mit Womo, auf der anderen Flussseite ein LKW Womo aus Frankreich.

Es hat schon länger Wetterleuchten gehabt, nun prasselt der Regen auf Dach.

Tja und das Beste… unbewusst fuhr ich, wie ich jetzt von den Nachbarn erfuhr, über der Vikosschlucht und dem Pindos Gebirge, der tiefsten Schlucht der Welt. Davon haben wir schon einen kurzen Einblick vom oberen, nördlichen Teil, bei Schnee, im Frühling betrachtet.

Da ja mein geografisches Wissen, Begabung fürs Kartenlesen und Navi Bedienung immer noch recht bescheiden ist und ich die griechischen Ortsbezeichnungen nicht entziffern kann, Verlass ich mich halt, orientierungslos aufs Navi😜.

Gute Nacht😘

glücklich wieder in Griechenland …

Juppieee ich bin in Hellas, nach zwei Stunden im Stau vor der Grenze Kristallopigi.

Nun steh ich oberhalb eines See, absolute Ruhe, ein Picknickplätzchen mit Bänken und Brunnen. Nur eine Schafherde mitHirt ist in der Nähe. Bin durch mir total unbekannte Landschaften gefahren über Landstrassen die kaum befahren waren und doch erstaunlich in gutem Zustand. Durch Bären- und Wolfgebiete, hab aber keinen gesehen.

Mal sehen wo es mich morgen weiter führt.

Dieser Teil von Griechenland ist erfreulich sauber, gepflegte Gärten, gut bewirtschaftetes landwirtschaftliches Land und nicht so viel Bau Ruinen. … und so schöne Berge!

Und was ich noch geniesse… endlich wieder gut funktionierendes, schnelles Internet und Mobile über mein CH Sunrise Abo!

Bis bald.. euer ☘️Lisi, Andra und Castello😘

Eine unglaublich, schöne Reise mit unzähligen Eindrücken und Erfahrungen… so wunderschön das Leben und Reisen in der Monschterburg 😍👍

Bosnien Herzegowina – Montenegro – Kosovo -Albanien…Nordmazadonien

verwandte Länder und so verschieden…

Am Montag, nach fünf erholsamen und wunderschönen Tagen im Autocamp River Blagaj. Wieder mal ganz tolle Menschen kennen gelernt, gefühlvolle, intensive Gespräche… sicher werden wir uns irgendwann wieder treffen.

Von Allen herzlich verabschiedet fuhren wir, das ☘️, unserem Abenteuer entgegen. Gespannt ob ich es schaffe. Die Monschterburg frisch mit Wasser, Gas, Diesel, Luft und Motorenöl versorgt, kletterte brav die Bergstrassen hoch . Erst mal gings an bekannter Strecke vorbei, bis auf die „heisse“ Pause von fast mal zwei Stunden, wo erst keiner wusste was los war, immer wieder kam mal ein Grüppchen Gegenverkehr, doch unsere Kolonne liess der Wachmann nie durch. Einige wurden wütend, ungeduldig  und drückten einfach vorbei. Ich machte mir derweilen ein Kaffe, liess Andra und Castello an der Leine spazieren und schnitt mir eine Wassermelone auf. Da ich ja im Nicht EU Land kein Internet habe, konnte ich die Zeit nicht mal nutzen um für meine Fahrt zu googlen… und sooo viele Fragen kamen gerade jetzt auf☹️.

 

Teilweise waren die Strassen ganz neu. Als es endlich weiterging führte es uns an Grossbaustelle vorbei, an Baumaschinen, gerade frisch geteerten Strecken und über holperige Schotterstücke.

Nach Niksić fuhr ich wieder ein Camp an um wenigstens Wifi zu haben, im Garten Restaurant am Bach , genoss ich ein leckeres Nachtessen, Castello streunte wieder mal glücklich rum und sogar Andra freundete sich gleich mit einem Hund vom Camp an.

 

Am Morgen dann weiter über Montenegros Berge, am Durmitor vorbei zur Taraschlucht. Und dann merkte ich auch, dass dies die Strecke war, die wir im Frühling wegen dem Schnee nicht fahren konnten.

Es war eine prächtige Strecke und schön zu fahren, aber nicht so abenteuerlich wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch die Strassen waren in einem sehr guten Zustand.

Auch über die Tara Brücke… ja Höhenangst darf man da keine haben, aber es war auch keine Mutprobe.  Natürlich war es auch sehr touristisch. Unten in der Schlucht konnte man “ winzige“ Schlauchboote beim Riverrafting beobachten und oben an der Zipline die jauchzenden Menschen die am Stahlseil über die Schlucht schwebten oder sausten.

 

Weiter am Fluss nach, der sich tief unten durch die Schlucht schlängelte. Am Stellplatz wo wir im März eingeschneit wurden vorbei. Bis nach Kosovo, dort über die Grenze, das erste Mal wollten sie die Papiere genauer sehen und ich musste nochmals wenden und ans Schalterhäuschen von der Grenzpolizei fahren, dort durfte ich dann „grosszügigerweise“ nur 15€ abladen weil der grüne Versicherungsausweis in Kosovo nicht gültig sei.  Später wurde ich auf der Strasse von einer Polizeipatroulie angehalten, kontrolliert und immer wieder gefragt… wieviel Personen?

Die Bevölkerungsdichte ist in Kosovo viel dichter als bisher, grosse, überfüllte Städte, dichter Verkehr und Smog. Kein einladendes Land, keine fröhlich winkenden Menschen… kam mir ungastlich vor und so zog ich es vor, nur gerade mal die Transitstrecke zu benutzen und mir einen Schlafplatz in Albanien zu suchen.

Zu guter letzt fuhr ich dann bis zum Ferry Terminal der Berhisa, wo ich mir einen leckeren Salat servieren liess, das Wifi kurz nutzte und dann müde am Anleger übernachtete.

Am Morgen hatte ich noch jede Menge Zeit, musste erst um 12 Uhr zum Verladen bereit sein, das Ticket konnte ich beim Wirt im Restaurant kaufen, nachdem er sich telefonisch beim Kapitän erkundigt hatte ob es noch Platz hat.

Langsam gesellten sich noch andere Camper, PKW und Motorräder dazu.

Es wurde Zeit Castello zu rufen… nur der Frechdachs hat nach der gestrigen  „Marathonfahrt“ Freiheitsdrang und sich im unwegsamen Hang in Felsen, Holz und Gestrüpp versteckt. Er liess mich lange rufen und suchen, mich hochklettern um dann bei 2 Meter Abstand schnurrend sein Leckerstängeli zu erbetteln. Natürlich hab ich blitzschnell zugegriffen und den Kerl angeleint!

Nun war die Monschterburg komplett und fahrbereit, das Verladen zog sich aber in die Länge, erst kamen die Motorräder und Kleinwagen eingeparkt, dann weitere Autos reingequetscht und zu guter letzt setzte sich ein Fährmann ans Steuer der Monschterburg und rangierte mein Womo gekonnt ganz eng rein, dann noch ein weiteres Womo. Und nach der ganzen Aufregung schaffte es der Kapitän denoch pünktlich um 13 Uhr los zu legen.

Und diese Reise war ihre Euronen wert, einfach herrlich, traumhaft, wunderbar!

Zwei Stunden lang ein Naturschauspiel durch die teilweise enge Schlucht, an steilen hohen Felswänden, Wälder und Nebenarmevorbei. Meist total unberührt, nur ganz wenige Häuser „klebten“ mal am Hang, ein kleiner Fussweg, vielleicht auch für ein Materialkarren konnte man entdecken und am Ufer ein festgemachtes Boot.

Am Hafen war schnell entladen, Platz zum Parken war keiner so fuhren wir bis zum Cafe nach der Brücke um erst mal mit Wifi die Karte und App über Weiterfahrt und Nachtplatz zu befragen.

Astrid, meine Womonachbarin auf der Fähre und auch Alleinfahrerin und ich entschlossen uns ein Stück gemeinsam zu fahren. Beim einen Platz wo ich im März schon war gefiel es uns gut und wir beschlossen zu bleiben.

Die positiven Erfahrungen die Astrid in Albanien und ich in Bosnien erleben durften wurden leider von einem jungen Bauernsohn sehr enttäuscht. Er erklärte grosszügig und nett, dass dies sein Land sei, wir aber gerne hier übernachten dürfen. Auf sein Verkaufsangebot von Käse und Eier gingen wir gerne ein und er holte dies bei seiner Mutter ab… leider wollte er uns „reiche Touristen “ melken und meinte die übertriebenen Preise seien eben Bio und darum teurer. 1Ei 1€!

Tja lange Diskussionen über Google Übersetzer, in der Mitte geeinigt und wir enttäuscht und einer Erfahrung reicher☹️.

Den schönen Morgen und Frühstück genossen wir trotzdem am schönen Platz aber zogen es vor weiter zu fahren. Die Strassen sind hier wieder wie ich Albanien von vorher kenne, Alles im Womo rumpelt und quitscht, die abgebrochene Strasse ist mit Steinmännchen abgesichert und für die 20 km zum nächsten idyllischen Plätzchen, am gurgelnden Flüsschen brauchen wir fast eine Stunde.

Aber es hat sich gelohnt. Der Platz ist schön, Kuhglocken bimmeln am gegenüberliegenden Hang, eine hübsche kleine Kuh ist an uns vorbei spaziert, die vorbei fahrenden Einheimischen winken fröhlich … und ein passendes „Haustierchen“ für die Monschterburg wohnt auch gleich im Busch daneben…

Der kurze Regen hat aufgehört, dafür pfeifft der Wind und Andra darf nun endlich zum Fluss.

Die Nacht war heftig, so geschaukelt hatte die Monschterburg schon lange nicht mehr, der Sturm wütete und der Wind drehte in alle Richtungen, am Morgen war es wieder friedlich. Noch bis vor Shkodër fuhren wir noch gemeinsam, doch da trennten sich unsere Fahrtrichtungen.

Danke Astrid, guteFahrt und irgendwann sehen wir uns wieder!

Meine Route, erst auf bekannten Strassen von den letzten Reisen, dann zweigte ich ab über die prächtigen Berge Albaniens. Manchmal Strassen auf dem Berggrat dann durch die Hochebenen undTäler. An Füssen und Stauseen entlang… eine traumhafte Landschaft! … bis um Bulqize.. ein Schlag auf das Auge.. die schöne Gegend verschandelt durch Strassenbau, grässlichen Wohnblocks

Insustrie und deren Ruinen und ein Abbaugebiet von ??

Langsam kam ich ans Limit mit fahren , wär schön einen geeigneten Platz zu finden.

Und dann stand ich plötzlich unerwartet an der Grenze zu Nord Mazedonien. Na ja was solls, fahr ich da hin.

So nette, freundlicheGrenzpolizei und Zöllner hab ich schon lange nicht mehr erlebt!

dieP4N App leitete mich am kleinen Ufersträsschen dem Lake Ohrid nach. Obschon ich ja Lost Place Plätzchen mag… dieser verlotterte, vewahrloste, düster und dreckig, mit Scherben, Feuchttüchlein und Gummis übersääte Patz war nicht einladend. Ich zog es vor weiter zufahren, paar komische Typen und Päärchen ohne eigene Wohnung guckten mich schon seltsam an.

Also wieder zurück, das Navi hatte noch ein Platz auf Lager… und schwupps.. war ich wieder am Zoll. Was solls, schon in der Autoschlange drin, folge ich halt Tante Garmin, es wurde schon dunkel und ich wollte kein Risiko eingehen.

Und wiedermal war mir das Glück hold… ich las die Ortstafel Lin, meine Erinnerung von Astrids Emfehlung kam mir in den Sinn und schon fuhr ich dem Camping mit einladend winkendem Platzwart entgegen… um direkt davor, den verdatterten Mann nicht beachtend( auf Astrids Rat) links abzubiegen,

Nun steh ich an einem süssen Strändchen, direkt am Wasser, neben einer traditioneller Fisch Taverne. Ein netter Wirt/Besitzer , leckeres Fischgericht, schönes Plätzchen und… WIFI 🤗🤣👍Wasser kann ich auch grad bunkern und für solche die es brauchen ist auch Strom und Sanitär dabei.

Eine ruhige, dunkle Nacht mit strahlendem Sternenhimmel.

Es gefällt mir und den Fellnasen so gut, dass ich noch 1-2 Tage beibe!

Werde mal meinen E Scooter ausladen und das Städtchen erforschen.

Meine nächste Route steht noch in den Sternen… schön.. ich kann mich ja spontan entscheiden 🤗

Liebi Grüessli aus der Monschterburg 😘😘

Die Flucht ergriffen… Bosnien Herzegowina der ruhige Pol

Wie immer… leckeres Essen von Elma👍🤗

der Grossstadt entflohen sitze ich am eisigen Flüsschen Buna, geniesse die Ruhe am Wasser. Habe nur mal die Füsse geschwenkt, morgen will ich es aber mal kurz wagen ganz rein zu tauchen🥶👍.

Gerhard und Fritz sind auch wieder da.. hallo Gaby und Fred… ihr fehlt noch😉

Schön haben sie den Platz erweitert, aber ich bin wieder auf „meinem“ Plätzchen. Die Saison ist noch nicht ganz vorbei, es hat mehr Camper als sonst, doch es ist eine angenehme Atmosphäre.. nette Leute, nette Gespräche entwickeln sich.

Erholsam… Ferien?!

Castello findets jedenfall toll und geniesst voll die erstaunte Aufmerksamkeit der Camper !

Die letzte Nacht bei der Festung bei Klis war auch angenehm ruhig und mit toller Kulisse, am Morgen früh kletterten wir den Berg zur Burg hoch, leider waren die Tore noch verschlossen aber die Aussicht geniessen konnten wir auch so.

Auf P4N hab ich paar empfohlene Plätze rausgesucht, in der Hoffnung was zu finden um mich mit den Bekannten zu treffen die in Split Ferien machen, ein schwieriges.. nein hoffnungsloses Unternehmen, auch ein PP beim endlich gefundenen Kaufland und DM zu finden war aussichtslos, vor allen weil überdacht und Höhenbeschränkung! Ja ein Schrankenfabrikant kann in Kroatien gross Karriere machen😜!

Tja kam ich bisher ohne die Sachen vom Kaufland und DM aus, so werde ich es auch weiterhin überleben.

Einkaufen ist sowieso ein notwendiges Übel!

Bis nach Mostar hat mich die liebe Frau Garmin über eine schöne Strecke geführt.. nur durch Mostar meinte sie es zu gut mit der Stadtführung und manch einer schüttelte den Kopf warum ich mich da durch quetsche, aber immerhin hab ich die historische Brücke und den prächtigen Flusslauf zum ersten Mal gesehen😍.

Dann stand da am Strassenrand ein junges Mädel mit Rucksack und Kartonschild (Blagaj), den Daumen in der Luft, da konnte ich ja nicht dran vorbei fahren.. und schon stiegen zwei junge Türkinnen ein, die mit Rucksack am Reisen sind. Glücklich aber ganz erstaunt, dass ich auch wirklich nach Blagaj will und sogar erriet, dass sie zum Derwischkloster wollten. Nette Reisebegleitung für kurze Zeit.. hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert🤗

Und damit ich in der Monschterburg nicht einsam verhungern muss, kriegte ich gleich noch einen frischen Fruchsalatteller von Elma!

Sogar das Wifi funktioniert nicht schlecht, hoffe es tust auch weiterhin!

Also wie ihr gut erraten könnt… Schleichwerbung … jedoch mit gutem Gewissen und jahrelanger Erfahrung 😍👍

Der Platz ist sauber und liebevoll gestaltet und herzlich geführt!

Gute Nacht schlaft Alle gut!😘

Dank an die tolle Werkstatt mit ihren netten Mitarbeiter/innen…

… und es gibt sie doch immer noch..
Mechaniker /Womohändler/Garagisten, die noch mehr können als Computer Diagnosen auslesen und Ersatzteile auswechseln!
Die noch Verständnis für uns Womofahrer/Womolebenden haben und für Problem Schäden Lösungen finden.

Dank den tüchtigen Männer, Herr Elmer, Herr Hollinger und dem Lehrling, konnte ich heute nach nur 1 1/2 Tagen meine Monschterburg repariert wieder abholen.
Dank dem tollen Einsatz und Ideen, kann ich nun morgen meine weitere Reise Richtung Peloponnes antreten und heute nochmals an der schönen Thur Energie auftanken .
Danke für eure Bemühungen!

Herr Elmer, Caravan Bucher, Hauptwil
caravan-bucher.ch

Herr Holliger bei Stegar AG, Kirchberg

Dies und Das.. wie die Zeit vergeht..

Gestern Morgen erwachte ich mit starken Schmerzen im rechten Handgelenk, die sich bis zur Schulter hoch zogen. Mein erster Gedanke.. werd blöd drauf gelegen haben und bald wieder weg sein. Dem war aber leider nicht so, vermute eher eine Sehnenentzündung. Jetzt sehne ich meinen Automaten zurück, kann kaum Schalten und das Steuerrad halten.

Genau das braucht eine Alleinfahrerin nicht!!

Dann hatte ich die glorreiche Idee heute mal Autobahn zu fahren, in der Hoffnung lange ohne zu Schalten und gleicher Geschwindigkeit zu fahren.

… und dann war eine Baustelle nach der Anden, Geschwindigkeitsbeschränkungen dauernd wechselnd und noch Lichtsignale😡für eine nicht gerade lange Strecke gleich mal 112 Kuna abgeladen. Ich verliess die Autobahn und fuhr weiter über Bergstrassen, durch hübsche Dörfer um in meinem Zwischenübernachtungsstopp Kuterevo anzukommen. Ein süsses Dörfchen, von den vielen Volonterer originel, hübsch, farbig gestalteten Bärenrefugium. Es hat sich gelohnt diesen Umweg zu fahren ! Beim rumspazieren dürfte ich einige Bären entdecken und beobachten. Es waren nur wenige Besucher da, alle schön ruhig und mit Zeichensprache am verständigen. Die Braunbären , in „Fast Freiheit“ leben in verschiedenen Gruppen/Gehegen, grosszügig und wild angelegt und mit genügend Versteckmöglichkeiten, man musste schon geduldig und ruhig abwarten um die Tiere zu erspähen. Betreut werden sie durch Freiwillige Helfer, finanziert mit Spenden und Verkauf diverser selbstgemachten Souveniers.

Castello war auch glücklich über den Übernachtungsplatz, hatte er wieder mal einen Kumpel gefunden 👍🤗🐯.

Eine herrlich ruhige Nacht, ein schöner Morgen, herbstlich mit Nebelschwaden.

Meiner Hand gehts etwas besser, dank Salben, Medis und Schiene.

Ich fahre durch verträumte Bergbauerndörfchen, an Schafherden und fröhlich winkenden Hirten vorbei, eine reizende, märchenhafte Gegend.

Nachdem ich hier in Kroatien schon auf dem Camping  Polari in Rovjni FB Bekannte besuchte und endlich mal real kennen lernte, bin ich nun auf dem Weg nach Split wo ich nochmals Freunde besuchen will.

Nach der Schweizer Besuchstour wo ich so viele liebe Freunde und Bekannte und natürlich meine Familie wieder gesehen habe, wunderschöne Gegenden, die ich schon Jahrzehntelang nicht mehr besuchte und mich aufs Neue faszinierten. ..Lumneins, Schlans, Alp da Schlans und Prada, Trun… Lukmanier 😍, dann Tessin Maggia Tal, Lago Maggiore, Mergozzo wo ich nochmals Manon traf.

Bitte entschuldigt, dass ich nicht Alle aufzähle, bin langsam leicht überfordert mit dem Blog Schreiben, so alleine auf sich gestellt unterwegs zu sein fordert mich manchmal schon sehr. Navigieren, Kartenlesen und Routen finden war noch nie so mein Ding.. es klappt aber schon besser, obschon ich mich zwischendurch mit Tante Garmin recht streite und mich auch mal weigere ihre Befehle anzunehmen.

Bald fängt mein neues Abenteuer an, ich werde noch einen Besuchstopp in Blagaj machen um die Freunde vom Autocamp zu besuchen und dann soll es zum Lake Koman gehen.

schwermütige Gedanken … ich vermisse Janosch

Ja auch wenn ich das schon mit so vielen lieben Tieren mit gemacht habe, ist es trotzdem jedesmal so schwer und Janosch hinterlässt eine besonders grosse Lücke, hat er mit mir doch so viele Hoch‘s und Tief‘s mitgemacht und mich in so vielen neuen Lebensabschnitten begleitet!

Die Monschterburg fühlt sich so schrecklich Leer an! Kein vertrauensvoller Blick, wenn ich mich barfuss an Janosch vorbei taste um ihn nicht zu treten.

Kein Kopf der sich an mein Knie schmiegt während der Fahrt, kein Weiches Fell, das meine Hand berühren und kraulen kann wenn sie beim Fahren zwischen die Sitze greift.

Ich freue mich wenn ich mich wieder „begleitet“🤗

Liebi Grüessli Lisi mit Andra und Castello

Im schönen Poland…

Nachdem Castello am Samstag wieder mal ohne Tracker  (war am Ladekabel 😥) los marschiert ist, ich somit auch wieder längere Suchmärsche durch Wälder, Düne und Strand unternahm und den riesigen Campingplatz nach demAusreisser durchforschte, sah ich ihn dann endlich, am späten Sonntag Abend, mit Hilfe eines kleinen Jungen und seinen Grosseltern, in der hintersten Ecke des Camps… nach meinem Rufen hüpfte er vergnügt in meine Nähe um erst noch ein Bisschen Fangmich zu spielen.

Nun hiess es für ihn Leinenzwang bis Montag Nachmittag. Schliesslich war ich genug lang hier und es zog mich weiter.

Erst mal in Stettin einkaufen war auf dem Plan, danach war einfach mal die ungefähre Route bis Pelnik auf dem Navi eingegeben.

Eins zwei war ich ohne es richtig zu merken in Polen, mit der kostenlosen! Fähre übergesetzt nach Stettin. Es war eine Affenhitze, somit beschränkte ich meine Einkäufe aufs Minimalste ( wegen den Hundis) und fuhr dann weiter… kleinere , holperige Strassen… war ich schon wieder in Griechenland ?🤣😉. Nein, nein die Landschaft ganz anders, viel Ebene, riesige goldene Getreidefelder und grüne Wiesen… herrlich schattige Baum Chausseen und Mischwälder mit Vielen Birken, Eichen, Ulmen, Kiefern und mehr. Und immer wieder Wasser.. Flüsschen und Seen.

An der Oder bei Goleniów fand ich ein idyllisches Übernachtungsplätzchen mit traumhafter Sicht auf den Fluss, wieder mal konnte ich Schiffe gucken🤗und die Hunde schwimmen. Wir waren glücklich wieder so ein freies, fast menschenleeres Plätzchen gefunden zu haben und die Tiere frei laufen durften.

 

Nur paar Kinder und Jugendliche kamen neugierig zum Schauen, einige Fischer verbrachten den Feierabend hier und zwei Männer kamen mit Anhänger und Tank um Wasser aus dem Fluss zu pumpen. Die Nacht war total ruhig bis auf paar Schiffe die vor meinem Schlafzimmerfenster vorbei tuckerten.

Am nächsten Tag, nach einem gemütlichen Frühstück und einem ausgedehnten Hundespazier, entschloss ich mich doch schon weiter zu fahren. In den nächsten Tagen wollte ich mich ja wieder mit Petra und Ralf treffen. Die sind schon direkt zum Stellplatz am See bei Pelnik gefahren.

Ich wollte die Strecke in mehreren Etappen machen, da ich ja schnell müde werde und nicht so grosse , langweilige Strecken fahren kann. Die Strassen sind oft sehr schlecht, holperig, grosse Löcher und mit  Längs- und Querrillen.. Fahrspuren, welche ein Fahren wie ein Schiff im Sturm erzeugten. Auch musste ich an einem schweren Unfall vorbei fahren wo 4 Autos ineinander verkeilt waren… kein Wunder bei der oft krimineller Fahrweise der Polen! Es wird rücksichtslos überholt, egal ob unübersichtlicher Strasse und Gegenverkehr und obwohl mir positiv auffiel, dass fast alle Fahrzeuge mit Licht bei Tage fahren👍.

Die nächste Nacht , wieder ein toller Platz bei Parnowskie, hab ich auf Googlemaps entdeckt und hat sich dann als Badestrand, Parkplatz oder in Vorbereitung befindlichem Stellplatz entpuppt.

Ein junger Mann kam mir entgegen, ich fragte ob ich hier stehen und übernachten kann und er fragte zurück… Euro? Wieviel? Er 10€, ich lachte, schüttelte den Kopf und wollte Wenden.. wir einigten uns auf 5€.

Immerhin hatte ich die ganze Strandseite für mich alleine, es hatte viele Abfallsäcke an Bäume gebunden, ein Frischwasserhahn war frei zur Verfügung und zwei ToiToi Häuschen (die ich natürlich NICHT benutze) waren auf dem Platz.

Auf der rechten Seite des Strandes waren paar alte Wohnwagen und Autos, eine geschlossene Strandbar,früh nachts sassen die Männer, die am Platz rumwerken, mit Musik am Lagerfeuer und dann war es wieder ganz still.

Ich war früh zu den Federn raus und machte mich auf den Weg. Das Navi leitete mich wieder mal über kleinste Strässchen, was mir ja recht war, die grossen Strassen waren voller Baustellen und Umleitungen. So sah ich auch immer wieder versteckte Seen und Flüsschen durch die Bäume. Leider fasst nie zugänglich mit dem Womo. Gesperrt, privat, zu sandig oder zu nahe der Strasse waren auch die Picknickplätze, Parkplätze oder mögliche Übernachtungsplätze auf der Strecke . So machte ich nur paar Pausen und entschloss mich doch bis zum Stellplatz weiter zufahren. Das Wetter ist bescheiden, windig und recht kühl. Was mich nicht abgehalten hat, heute Morgen nach dem längeren Hundemarsch durch die prächtige, einsam, ruhige Landschaft und Hundebad im Flüsschen, selber paar Runden im welligen See zu schwimmen.

Der natürliche, einfache Wiesenstellplatz von Maria und Leszek  liegt direkt am See Jezioro Isag, am Rande von Pelnik. Ein ruhiger, einfacher, nicht überfüllter Wohlfühlplatz mit freier Platzwahl, einfach kreuz und quer ohne Parzellen, Lagerfeuerstelle, E/V, Strom, Wlan, Hundefreundlich👍😍, Kayak und Ruderboot steht zur Verfügung und unendliche Natur mit wunderschönen Wanderwegen für Hundespaziergänge direkt vor der „Haustüre“ … und nicht zu vergessen.. sehr nettes, hilfsbereites Besitzerpaar! Wir waren hier schon vor zwei Jahren… sehr zu empfehlen!

Gestern Abend haben mich Petra und Ralf in ein abgelegenes Restaurant eingeladen… Leszek hat Ralf seinen Mercedes ausgeliehen und uns dieses Lokal empfohlen.

Uns erwartete ein kaum ausgeschilderter, wohl ehemaliger Bauernhof, total in der Pampa, von Aussen nicht als Restaurant erkennbar und innen sauber aber recht unscheinbar, spartanisch eingerichtet… und leer. Im Geiste meldeten sich schon Bedenken an.

Wir wurden aber sehr freundlich empfangen, schnell bedient und mit einer vielseitigen, in gutem Deutsch „untertitelten“ Speisekarte verwöhnt.

Erst mal gab es ein leckeres Vorspeiseplättchen vom Haus, diverses aufgeschnittenes, kalte Fleisch, Vollkornbrot, Ein gluschtiger Brotaufstrich und Chillicornichon.

Petra und Ralf bestellten sich eine Fleischplatte für Zwei, mit Bratkartoffeln und Salat.

Ich entschied mich für Zanderfilet mit Blattspinat und Salzkartoffeln, dazu ein Gurkensalat an Joghurtsauce, mit Knoblauch, Baumnüssen und Minze.. und dies alles war sogar für meine Ernährung tauglich👍🤗. Lecker gewürzt, sehr fettarm.

Wir waren angenehm überrascht, so fein hab ich schon lange nicht mehr gegessen 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️!

In kurzer Zeit waren auch alle Plätze besetzt… wohl ein Geheimtip 👍😀

Wieder zu Hause machten wir noch ein Lagerfeuer, kalt genug war es und gar nicht sommerlich in warmen Jacken und Pullis setzten wir uns genug nahe ans Feuer.

Die Welt ist klein… ein Pössel kam gestern an und wir kamen schnell mit dem Ehepaar ins Gespräch… es sind ausgewanderte Deutsche , die im Freiamt (CH)  wohnen und Nachbarn von Freunden von mir sind. So waren wir ein nettes Grüppchen am Plaudern vor den lodernden Flammen.

Die Bäume über der Feuerstelle hielten den leichten Regen zum Glück von uns fern, in der späteren Nacht trommelte er aber aufs Dach.

Morgen werden wir weiter ziehen… bis demnächst!

Übrigens auch Polen ist ein sehr sauberes Land!

Mein Trocken Trenn Toiletten Provisorium

So nun hab ich es gewagt…

Da ich immer mehr mit meiner super teuren Trocken Trenn Toilette (Natures Head) unzufrieden war, hab ich mir einen Separator (Trenneinsatz) und eine Holz Toilettenbrille mit Deckel bestellt. (von der Fa. Trobolo)

Bei meiner alten,  habe ich vom Oberteil alle „Innereien“, Verstrebungen,Führung, Dichtmasse, Klappe und Auffangschale für Urin, raus gesägt und abmontiert und bei der integrierten Brille eine Öffnung für den neuen Seperator ausgeschnitten.

Nun ist der Oberteil endlich ohne unhygienischen, unzugänglichen „Schmutzfallen“ und auch der neue Separator hat eine anatomisch praktischere und sichere Ausführung!

Bei Gelegenheit, wenn ich mal einige Tage an einem Platz bleiben werde und einen Baumarkt finde, werde ich mir auch ein passende Verkleidung (Holzkiste) drum bauen.

Bei Trobolo gibt es die zwar auch schon fertig zu kaufen, für mein kleines Womo Toilettenraum leider zu gross.

Nun Frau weiss sich zu helfen… ich bin jedenfalls mit meinem Provisorium sehr zufrieden!

Erfahrungen sind da zum Lernen… nicht immer ist das teure Fertigprodukt die bessere (in diesem Fall auch hygienischere) Wahl!

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